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Baustelle Hainholzer Damm - Stadtentwässerung saniert Kanal

14.02.2020

Hainholzer Damm: Erneuerung des Schmutz- und Regenwasserkanals

Am Freitag, 14.02., haben die Vorbereitungen für die Sanierung des Schmutz- und Regenwasserkanals im Hainholzer Damm begonnen. In einem ersten Schritt errichteten die Bauarbeiter eine Vorflut und eine Rohrbrücke, um das Wasser umzuleiten und im Kanal selbst arbeiten zu können. Nebenbei läuft bereits die Sanierung der Hausanschlüsse. Ab Montag, 17.02., kommt es zu Sperrungen. Diese dauern voraussichtlich bis Freitag, 28.02.2020.
Im ersten Schritt wird eine Rohrbrücke über den Hainholzer Damm gebaut.

Baustelle Hainholzer Damm
Foto: Herr Hinz, Stadt Elmshorn

Während die Rohrbrücke leicht angehoben am Haken hängt, schrauben die Arbeiter der Firma Peter Wanck an den Verbindungsteilen der schweren orangenen Rohre. An deren Enden sind lange schwarze Schläuche angebracht, die später die Lücke zur vier Meter hohen Brücke schließen sollen. Gebraucht wird diese auffällige Überführung für die Erneuerung des Schmutz- und Regenwasserkanals im Hainholzer Damm.

Die zwei Pumpen sollen für den reibungslosen Fluss sorgen.

Die zwei Pumpen sollen für den reibungslosen Fluss sorgen.
Foto: Herr Hinz, Stadt Elmshorn

Der Kanal wird auf 680 Metern Länge im Abschnitt zwischen der Hamburger Straße und der Einmündung Am Dornbusch / Plinkstraße saniert. Dazu wendet die von der Stadtentwässerung beauftragte Firma Rohrsanierung Jensen das Inlinerverfahren an, das ohne offene Baugrube auskommt.

Die Einzelteile der Rohrbrücke werden miteinander verschraubt.

Die Einzelteile der Rohrbrücke werden miteinander verschraubt.
Foto: Herr Hinz, Stadt Elmshorn

Stattdessen werden glasfaserverstärkte und mit Kunstharz getränkte Kunststoffschläuche per Seilwinde durch die vorhandenen Schächte in das Kanalrohr eingezogen, erklärt Martin Röseke von der Stadtentwässerung. Anschließend werden sie mittels UV-Licht ausgehärtet und dienen dann als Rohr im Rohr mit 80 Zentimetern Durchmesser.

Die Vorteile des Inlinerverfahrens sind eine erheblich kürzere Bauzeit von in diesem Fall zwei Wochen und geringere Kosten von in diesem Fall rund 654.000 Euro. „Wir gehen davon aus, dass wir 60 Jahre mit diesen Leitungen arbeiten können“, sagt Christina Schötzow, Leiterin der Stadtentwässerung. „Unsere größten Ziele sind die Betriebssicherheit und der Schutz des Grundwassers und der Umwelt.“

So sieht die Lichterkette aus, mit der die Kunststpffschläuche ausgehärtet werden.

So sieht die Lichterkette aus, mit der die Kunststpffschläuche ausgehärtet werden.
Foto: Herr Röseke, Stadt Elmshorn

Vollständig abgeschlossen sind die Arbeiten nach den zwei Wochen allerdings noch nicht. Im Anschluss werden bis Anfang Juni weitere Hausanschlüsse und Schächte saniert, insgesamt sind es 70 beziehungsweise 30. Die Arbeiten dazu sind ebenfalls bereits gestartet.

Von den Straßensperrungen sind die Buslinien 6501 und 6502 betroffen.

Von den Straßensperrungen sind die Buslinien 6501 und 6502 betroffen.
Foto: Herr Hinz, Stadt Elmshorn

Aufgrund der Sanierung und den damit verbundenen Verkehrsbehinderungen kommt es während der zwei Wochen zu Veränderungen auf den Buslinien 6501 und 6502. Die Einkaufsmärkte können weiterhin angefahren werden. „Auch die Zufahrt zur Schule und den Kindergärten ist gewährleistet“, so Röseke. Der Rethfelder Ring und der Falkenweg sind hingegen während der Arbeiten am Einmündungsbereich in den Hainholzer Damm voll gesperrt.

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Anpacken für die Rohrbrücke
Foto: Herr Hinz, Stadt Elmshorn
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Der Falkenweg wird für die Bauarbeiten gesperrt.
Foto: Herr Hinz, Stadt Elmshorn
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Die Rohrbrücke erlaubt eine Durchfahrtshöhe von vier Metern.
Foto: Herr Hinz, Stadt Elmshorn

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Durch parkende Arbeitsfahrzeuge kann es immer wieder zu Behinderungen kommen.
Foto: Herr Hinz, Stadt Elmshorn
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Für die Hausanschlüsse werden jeweils eigene Punpen aufgebaut.
Foto: Herr Hinz, Stadt Elmshorn
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Die benötigten Rohre lagern im Falkenweg.
Foto: Herr Hinz, Stadt Elmshorn

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Die Verkehrsschilder werden aufgebaut.
Foto: Herr Hinz, Stadt Elmshorn

 

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