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»Café Vormstegen« eröffnet: Im Sanierungsgebiet kehrt neues Leben ein

23.10.2019

„Café Vormstegen“ eröffnet: Im Sanierungsgebiet kehrt neues Leben ein

Ein Jahr lang hatten Handwerker im Haus Vormstegen 15 das Sagen, jetzt haben Susanne Semmelhaack und ihr Team übernommen: Seit Montag, 21. Oktober, beheimatet das historische Gründerzeithaus das „Café Vormstegen“. Beim Erhalt des Hauses wurden von der Stadt Elmshorn formulierte Sanierungsziele berücksichtigt. So konnte historische Bausubstanz gerettet und das Quartier mit neuem Leben gefüllt werden.
Susanne Semmelhaack (vlnr) freute sich über den Blumengruß, den Stadmarketings-Chefin Manuela Kase, Wirtschaftsförderer Thomas Becken und Baustadtrat Lars Bredemeier überbrachten.

Foto: Herr M. Planer, Stadt Elmshorn

Leicht sei sie nicht gewesen, die Sanierung, das gibt Susanne Semmelhaack zu: „Es hat Nerven gekostet, aber das ist schon jetzt fast vergessen“, sagt die Geschäftsfrau. Stolz präsentiert sie die grundlegend sanierten und angebauten Räume ihres „Café Vormstegen“. Vor einem Jahr noch war das Gründerzeithaus von mehrjährigem Leerstand und Sanierungsstau gezeichnet, zeugten holzvertäfelte Wände und abgetretene Teppiche von längst vergangenen Zeiten. „Wir freuen uns, dass das Gebäude aus seinem Dornröschenschlaf geweckt wurde“, sagt Baustadtrat Lars Bredemeier. Außer dem Café wurden auch die beiden Wohnungen in den Obergeschossen ertüchtigt und das Gebäude sogar auf die Höhe des Nachbarhauses aufgestockt, um auch die Dachgeschosswohnung attraktiver zu machen. „Die Eigentümer setzen damit einen wichtigen Impuls im Sanierungsgebiet: Sie zeigen, dass es sich lohnt, hier zu investieren und an die Zukunft des sich wandelnden Stadtteils zu glauben“, betont Bredemeier.

Spätestens, wenn der Startschuss für das neue Rathaus fällt, wird das Café denn auch mittendrin sein: Es liegt unmittelbar an der Grundstücksgrenze zum Grundstück, auf dem der Neubau entstehen soll. Der direkte Blick auf die Baustelle: Vom Wintergarten aus wird er inklusive sein. „Wir freuen uns darauf, wenn es nebenan losgeht“, sagt Susanne Semmelhaack, „schließlich haben wir uns für das Gebäude vor allem wegen seiner guten Lage entschieden. Das Sanierungsgebiet liegt zentral und Drumherum passiert viel“ – all das seien beste Voraussetzungen.

Das „Café Vormstegen“ bietet 39 Sitzplätze und einen anmietbaren Besprechungsraum. Susanne Semmelhaack setzt bei der Produktauswahl insbesondere auf regionale Hersteller: Horster Milch steht hier so selbstverständlich auf der Karte wie Eis aus Elskop – und natürlich stammt das Müsli von Kölln. „Wir wünschen Susanne Semmelhaack alles Gute und viel Erfolg für ihr Café. In Hinblick auf das neue Rathaus freuen wir uns schon heute auf eine gute Nachbarschaft“, sagt Lars Bredemeier.


Das sanierte und erweiterte Haus Vormstegen 15

Foto: M. Planer, Stadt Elmshorn
Das Haus vor seiner Sanierung

Foto: Herr M. Planer, Stadt Elmshorn

 

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